norden-theaterproduktion

Orte - Menschen - Geschichten


2022

Wir gratulieren
Jochen Neurath und seinem Projekt nonoise zum Berganza-Preis
Preisverleihung am 4.Dezember 2022 in Bamberg









Der Kunstverein Bamberg vergibt den diesjährigen Berganza-Preis für Verdienste um das Bamberger Kulturleben an Jochen Neurath und sein Projekt nonoise . Die Laudatio hält der langjährige Wegbegleiter Jochen Neuraths, Frank Düwel, dessen Unterstützung, Bestärkung und Mitarbeit in der szenischen Gestalt nonoise mitgeprägt hat.

Preisverleihung am Sonntag, den 4.Dezember 2022, um 11.00 Uhr, Villa Dessauer, Hainstraße 4A, 96047 Bamberg.

Mehr zum Berganza-Preis: www.kunstverein-bamberg.de

Mehr zu nonoise: www.nonoisemusic.de

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Der Nix-Tanz mit dem Wassermann
von Frank Düwel
im Lausitz Festival -  Europas Kunstfestival

Am 4., 5. & 6. September 2022











Die Sagengestalt des Wassermanns findet sich in zahlreichen Geschichten in der Lausitz wieder. Als magische Figur des Wassers ist der Nix in der Ober - und Niederlausitz mit ihren Flüssen, Bächen, Gräben und Mooren allgegenwärtig. Wandelt aber auch in unterschiedlichen Gestalten auf der Erde und greift schicksalhaft in das Leben der Menschen
ein.
Jako smjertny strach stupa wódny muž z hłubiny wody a sćehnje sej njeskedźbnych pod wodu. Synojo a dźowki wódneho muža bjeru pak tež čłowjekow z lubosće sobu do swojeho wódneho kralestwa. Wo tutych lubosćach, wo radosći a mjezsobnym wohroženju čłowjekow a wódnych muži powěda naš dźiwadłowy kruch. Stawizna powěda so serbsce a němsce. Zwuk a rytmus rěče zwjazatej so z hudźbu wulkich a małych serbskich dudow kaž tež třitrunatych serbskich husličkow, kotrymž dodawaja bijadła přidatnu napjatosć.


Eintauchen in den Tod und in die Liebe
Der Nix begegnet den Menschen mit allerlei Schabernack, ist ein hilfreicher Geist und quälender Dämon. Zugleich hat der Nix eine geheimnisvolle Seite, lustvoll und grausam. Wenn er will zieht der Nix die Menschen unter das Wasser, eine Furcht der Menschen die aus den Untiefen des Wassers aufsteigt. Aber junge Nixe nehmen junge Menschen auch mit
in ihr Unterwasserreich für die Liebe. Von diesen Liebesgeschichten, von der Lust und Gefahr  zwischen den Menschen und Nixen, erzählt unser Stück.

Der Nix tanzt
Junge Menschen und Nixe begegnen sich beim Tanzen in der Scheune und in der Spinnstube. Die Begegnung im Tanz, eine fröhliche Annäherung der jungen Nixe und Menschen im Rhythmus der Herzen, die an ein spannendes Ufer führt.
Mit einem Schlag eines Weidenzweiges auf das Wasser teilen die Nixe das Wasser und eine magische Unterwasserwelt wird erkennbar in die so auch Menschen eintauchen können. Wo nur ein Tümpel ist, ist unter dem Wasser ein Palast, wo ein Rinnsal war, ist unter dem Wasser ein magischer Garten. Hier begegnen sich Menschen und Nixe in wundersamer
Weise. Und doch wandern auch diese Liebenden zwischen Menschenwelt und Unterwasserwelt.

Von der Musik und dem Klang der sorbischen Sprache
Das Stück „Der Nix“ wird in deutscher und sorbischer Sprache erzählt. Mit dem Klang und Rhythmus verwebt sich das Sprechen mit der Musik der sorbischen Instrumente, dem Dudelsack in beiden Formen und den dreisaitigen Geigen, die vom Schlagwerk
spannungsreich unterstützt wird.

Text und Regie: Frank Düwel
Dramaturgie: Hanka Rjelka und Maren Simoneit
Bühne: Hanne Lauch
Kostüme: Volker Deutschmann
Beleuchtung: Björn Salzer
Musik: Wolfgang Kotissek, Hanka Sarodnik, Wenzel Konjen
Ensemble: Roland Kurzweg, Catharina Struwe, Etienne Aweh, Martha Jurowski

Aufführungen am:

NEU: Zusatzvorstellung am 5.09.2022, 17.30Uhr, Schusterhof Trebendorf, Alte Dorfstraße 20, 02959 Trebendorf

Karten für den 5.09. unter: kultur-service-goerlitz.reservix.de

4. September 2022 um 18.30 Uhr (Ausverkauft)
Schusterhof Trebendorf, Alte Dorfstraße 20, 02959 Trebendorf

und am

6. September 2022 um 19.30 (Ausverkauft)
Hüttenwerk Peitz, Hüttenwerk 1, 03185 Peitz

Kartenvorverkauf und Infos finden Sie auf den Seiten des Lausitz Festivals

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
In Kooperation mit der neuen Bühne Senftenberg

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Alte Liebe
nach dem gleichnamigen Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder
Fassung & Regie Frank Düwel
Premiere am 26. November 2022

Eine Hochzeit ist ein Ereignis. Die wahre Leistung sind die Jahre danach. Das wissen auch Lore und Harry, die seit 40 Jahren miteinander verheiratet sind. Während Harry seinen Ruhestand als Hobbygärtner genießt, kann Lore von ihrer Arbeit als Bibliothekarin nicht lassen. Denn ihre persönliche Erfüllung findet sie nicht im gemütlichen Nichtstun, sondern in den hohen Idealen der Kunst. Schon lange plätschert die Beziehung der beiden Alt-Achtundsechziger vor sich hin. Die kleinen Problemchen des Alltags überwinden sie meist mit liebevollen Neckereien. Als ihre erwachsene Tochter Gloria ankündigt, sie wolle zum dritten Mal heiraten, hinterfragen Lore und Harry plötzlich ihr bisheriges Leben. Was haben sie falsch gemacht? Und wie beurteilen sie im Alter Glück und Liebe?
Das Autorinnenduo Elke Heidenreich und Bernd Schroeder war selbst ein Paar und arbeitet auch nach der Trennung weiter zusammen. Mit „Alte Liebe“ veröffentlichten sie 2009 ihr zweites gemeinsames Werk. In hochkomischen, feinsinnigen und zugleich anrührenden Dialogen beschreiben sie, wie ein Paar nach langer Zeit wieder die Gefühle und Gemeinsamkeiten von früher findet. Eine Ehekrise mit sehr viel Unterhaltungspotential!  

Regie & Fassung: Frank Düwel
Bühnenbild: Maria Wolgast
Kostümbild: Karin Laïd
Dramaturgie: Johann Pfeiffer
Harry: Roland Kurzweg
Lore: Catharina Struwe
Premiere am 26. November 2022, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen am 2.12 19.00 Uhr & 7.12. 2022 19.30 Uhr

neue Bühne Senftenberg - Hauptbühne
Theaterpassage 1
01968 Senftenberg
Infos & Karten unter:
www.theater-senftenberg.de

Foto: Dorit Günter

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Produktionen im 17. KulturSommer am Kanal:

KanuWanderTheater „Dido and Aeneas“

Mit hängenden Flügeln streuen die Liebesgötter Rosen auf ihr Grab – das KanuWanderTheater als Late-Summer-Special im August.
Sowohl  Dido  als  auch  Aeneas  haben  sich  für  ein  Ende  ihrer  Liebe  entschieden,  bevor  sie  überhaupt entspringen konnte. Die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit einer Bindung reißt das Paar auseinander, noch bevor sich seine Liebe entfalten kann. Todesvisionen und Kriegserscheinungen nehmen die beiden in den Bann und verführen sie dazu, dem Sterben mehr Gewicht zu geben als der Lust, sich auf ein Gegenüber einzulassen.
In der diesjährigen Ausgabe des KanuWanderTheaters widmen sich Michelle Stoop (Regie), Hanne Lenze-Lauch (Ausstattung) und Johanna Neutzling (Regieassistenz) Henry Purcells „Dido and Aeneas“. Zu tieftraurigen Barockklängen und verzaubernden Melodien begegnen die Zuschauer*innen entlang einer 7,5 Kilometer langen Paddelstrecke auf dem Schalseekanal, dem Salemer See und dem Piepersee verbitterten und verletzten Figuren, die sich aus unterschiedlichen Gründen gegen ihre Sehnsucht wehren, geliebt zu werden. Wie in jedem Jahr ist wieder ein buntes Bouquet aus spielfreudigen Darsteller*innen und Vereinen aus der Region, professionelle Sänger*innen, Musiker*innen und Schauspieler*innen beteiligt.

Am 26. August
Startzeiten um 14, 14:30, 15, 15:30 und 16 Uhr

Schalseekanal ab Schmilauer Brücke
Eintritt: 35 Euro / 26 Euro ermäßigt
Reservierungen ab dem 19.07.2022 möglich
VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00

DU DU – Nur die Liebe

Die Liebe klingt am intensivsten im Duett. Wie klingen die ersten Schmetterlinge im Bauch, wie das große Glück, wie der große Schmerz und die leise Melancholie? Ein Konzert mit Musik von Monterverdi, Mozart, Brahms und Schumann. Gegenwärtige Musik und eigene Bearbeitungen machen ein vielfältiges Klangbild der Liebe hörbar. Im Dialog musizieren die jungen Sänger*innen, aber auch die Instrumentalisten in ganz unterschiedlicher Weise. Gestaltet wird dieses Generationenprojekt mit dem Musiker und Oper-Studienleiter Alexander Winterson (Piano) und Peter Köhler (Cello) mit den Sänger*innen Lennart Wenzel und Felita Eskaputrie in einer Zusammenarbeit mit der HfMT Hamburg.
Am Blauen Montag 2021 sang und spielte sich das ungewöhnliche Quartett in die Herzen der Gäste mit „Pur ti miro“ von Monteverdi. Wir freuen uns, dass wir nun nur für den KulturSommer am Kanal diese Projektidee weiterführen können.

Mit Alexander Winterson, Peter Köhler, Lennart Wenzel und Felita Eskaputrie.

25. Juni, 19 Uhr

Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln
Eintritt: 14 Euro / 12 Euro ermäßigt

VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00


Capones Vermächtnis, Folge 2 – Rache aus der Unterwelt
Nachdem „Die 3 Baritone“ endlich ihre neue Patin gefunden haben, wurden sie von der Polizei gefasst. Joe Debrain, der mit Alicia Gicco eine Affäre hatte und die Mafiosi mit Informationen versorgte, spielte ein falsches Spiel. Oder steckt Alicia hinter alledem? Während der Verhöre versucht Debrain, die Mafiosi gegeneinander auszuspielen. Die Gangster planen
ihre Rache an Debrain, müssen dafür jedoch erst ausbrechen. Dies gelingt mithilfe des Publikums, das sich wieder auf ein interaktives Musiktheater-Projekt mit den besten Stücken aus Oper, Musical und Lied freuen darf.
Das Kollektiv Plan B! – bestehend aus den Baritonen Lukas Anton, Marcelo de Souza Felix, Timotheus Maas, der Pianistin Karolina Trojok und Regisseur Sebastian R. Richter – bietet ein niedrigschwelliges Angebot für ein diverses Publikum von Opern-Neuling bis Opern-Liebhaber*in.

02.Juli um 20 Uhr und am 03.Juli um 18 Uhr
Viehhaus, Gutshof Segrahn, Hofweg
23899 Gudow, OT Segrahn

Eintritt: 28 Euro / 22 Euro ermäßigt

VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00


Bismarck und sein Förster – Ein theatraler Waldspaziergang

Wir begegnen Bismarck und seinem Förster bei einem theatralen Spaziergang im Sachsenwald. Ein
fiktiver Waldspaziergang, an historischen Ereignissen entlang erzählt.
Es „brodelt“ in Berlin. Bismarck bereitet seine „Sozialistenrede“ vor. In dieser Zeit geht er mit seinem Förster durch seinen Sachsenwald. Bei Gesprächen über die richtige Waldpflege und die große Politik kommen wir dem bedeutenden Politiker auch in seinen persönlichen Momenten näher. Streitlustig, aber auch vertraut wandeln die beiden Herren durch den Sachsenwald. Es entsteht ein Bild von Politik und Privatheit, das vom historischen Kern auch in die heutige Zeit hineinstrahlt. Eine Produktion des KulturSommers am Kanal mit Unterstützung der Otto-von-Bismarck-Stiftung.

Mit Wolfgang Häntsch als Bismarck und Mario Gremlich als Förster.
Regie und Buch: Frank Düwel / Dramaturg: Manfred Scharfenstein / Fachberatung: Prof. Dr. Ulrich Lappenküpper.


09. Juli und 10. Juli, jeweils 14 und 16 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz am Schmetterlingsgarten, 21521 Aumühle-Friedrichsruh

Eintritt: 28 Euro / 22 Euro ermäßigt

VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00


Der Zauberberg

Eine Liegekur in 3 Kapiteln
„Wenn ein Tag wie alle ist, so sind sie alle wie einer; und bei vollkommener Einförmigkeit würde das längste Leben als ganz kurz erlebt werden und unversehens verflogen sein.“
Eigentlich wollte Hans Castorp nur auf einen dreiwöchigen Besuch ins Sanatorium nach Davos fahren, schließlich wird es ein siebenjähriger Aufenthalt. Das Gefühl für Zeit mehr und mehr verlierend, verheddert sich Hans in einem hochphilosophischen Gedankenknäuel. Es ist die Zeit vor 1914: Die Katastrophe ist unaufhaltbar und Hans driftet in die Handlungsunfähigkeit ab.
In „Der Zauberberg – Eine Liegekur in 3 Kapiteln“ führt Hans das Publikum auf einem szenischen Rundgang um das Sanatorium in Geesthacht. Die Zuschauer*innen begegnen weiteren Figuren aus Thomas Manns Roman und werden in Liegekuren dazu eingeladen, sich selbst in den vermeintlichen Stillstand zu begeben: Ein Klangteppich aus klassischer und elektronischer Musik unterstützt das Entgleiten in die vollkommene Zeitlosigkeit.

Mit Alexander Wolff, Bertram Bollow, Eser Duran, Jonathan Steinbiß, Jürgen Hoppe, Miloš Milovanović, René Hirschmann, Sophia Spitzenberg und Wolfgang Riehm.
Regie: Karina Häßlein / Ausstattung und Kostüm: Steve Oelmann / Dramaturgie: Janka Kenk / Musik: Lukas Kurz / Piano: Nasti Sokolova / Assistenz Regie: Viola Mignon Bierich / Produktionsleitung: Elli Neubert / Assistenz Produktionsleitung: Serafine Garbe.

16. Juli  15, 15:30, 16, 17:30, 18, 18:30 Uhr
und 17. Juli  14, 14:30, 15, 16:30, 17, 17:30 Uhr

Thekla-Haus, Johannis-Ritter-Straße 100 a, 21502 Geesthacht

VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00

Mehr Informationen zum 17. KulturSommer am Kanal finden Sie unter: kultursommer-am-kanal.de

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Theodor Storm

Immensee

Beim Durchschreiten der Novelle

Premiere am 20. Mai 2022





Die Inszenierung von Theodor Storms „Immensee“ der norden-theaterproduktion mit Autor und Regisseur Frank Düwel lässt die Figuren und Bilder der Novelle in der Landschaft von Gut Hanerau lebendig werden.

Der Ort, die Natur und die Dichtung finden zusammen und schaffen gemeinsam unser Theater. Die Gäste erleben sich beim Durchschreiten der Novelle.

Theodor Storms 1849 erdichtete Novelle „Immensee“ erzählt die Geschichte der unerfüllten Kindheits- und Jugendliebe Reinhardts zu Elisabeth. Storm lässt den stillen Wandel seiner Figuren und ihrer Liebe in den Erinnerungen des gealterten Reinhardts lebendig werden.

Im unbekümmerten Spiel am heimlichen Flüsterort in Kindertagen, oder im stillen Liebesversprechen im Waldesidyll beim Erdbeersuchen in der Jugend, immer wieder gibt Reinhardt seinen Gefühlen heimlichen Ausdruck. Seine Liebe zu Elisabeth selbst bleibt aber unausgesprochen. Es folgen Jahre der Trennung während Reinhardts Zeit als Student in der Ferne. Elisabeth kommt in diesen Jahren dem wohlhabenden und tatkräftigen Erich nahe. Auf Drängen der Mutter wird sie Erich heiraten und ihm auf sein Gut Immensee folgen. Erst Jahre später bei einem Besuch auf Immensee wird Reinhardt die Unmöglichkeit seiner Liebe erkennen. Beim nächtlichen Schwimmen im See des Gutes vermeint er seine Elisabeth in einer Wasserlilie zu erkennen, die er gefangen im Geflecht von Seerosen nicht zu erreichen vermag. Er verlässt Immensee mit der Gewissheit Elisabeth nie wiederzusehen. Es bleibt ihm nur die wehmütige Erinnerung an seine „Wasserlilie“, als Bild der nahen und doch auf immer unfassbaren Liebe.

Das Schimmelreiter-Ensemble Hanerau-Hademarschen spielte mit der Schimmelreiter-Trilogie (2013-2015) und John Riew´ (2018) zwei große Novellen ihres Dichters am Ort ihres Entstehens. Unter der Leitung von Frank Düwel fand das Theater auf Gut Hanerau eine eigene Theatersprache für das Werk Storms. Eine Arbeit, für die Frank Düwel 2018 den Theodor-Storm-Preis erhielt.

Premiere am Freitag, den 20. Mai 2022

Weitere Aufführungen am 21., 22., 26., 27., 28. & 29. Mai 2022 und

03., 04., 05. & 06. Juni 2022

Beginn der Aufführungen jeweils um 19.00, 19.20, 19.40, 20.00 & 20.20 Uhr

Auf Gut Hanerau in
25557 Hanerau-Hademarschen

Sie durchwandern die Aufführung in Gruppen von 30 Personen, die alle 20 Minuten starten.

Karten unter: www.mittelholstein.de

Eindrücke aus "Immensee" können Sie hier online durchschreiten.

Aktuell: Erfahren sie mehr über "Immensee" im Artikel "Magischer Realismus auf Gut Hanerau"  - Regisseur und Storm-Preisträger Frank Düwel im Gespräch mit der Theodor Storm Gesellschaft in den

Mitteilungen aus dem Theodor Storm Haus 2021 


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17. KulturSommer am Kanal

vom 18. Juni bis zum 18. Juli 2022

Die ganze Welt … am Wegesrand


 

 









Der KulturSommer am Kanal ist das sommerliche Kunst- und Kulturfestival der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Kreis Herzogtum Lauenburg unter der Intendanz von Frank Düwel – mit Festen, Bildender Kunst, Musik, Theater und einem Kinderprogramm. Die Landschaft der Region mit Seen, Wäldern und Flüssen und ihren besonderen Orten, sind die Bühne für jährlich 90 Veranstaltungen.

Das Gesamtprogramm des Festivals gibt es hier zum Download: Reisebegleiter 17. KulturSommer am Kanal

Mehr Informationen zum 17. KulturSommer am Kanal finden Sie unter: kultursommer-am-kanal.de

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Ganz anders wer: Erwin Strittmatter

nach Erwin Strittmatter von Frank Düwel

neue Bühne Senftenberg - Wiederaufnahme der Produktion in 2022

 












Bohsdorf, „der Laden“, der Laden der Familie Strittmatter, der zum Laden der Familie Matt wurde. Dieser Ort, wo sich Realität und Fiktion überlagern, ist Ausgangspunkt der Inszenierung Ganz anders wer: Erwin Strittmatter. Hier klingen die Stimmen der Familie Strittmatter, wie sie der junge Erwin erlebt haben mag, nach, gleich einem Echo. Man meint zugleich auch die Romanfiguren aus Der Laden zu sehen, wenn man durch die Räume des Hauses streicht. Wir erleben am Originalschauplatz der Buchtrilogie Der Laden, wie das Kind Erwin Strittmatter als Esau Matt in die Welt sah, wie sich seine Figuren aus der Realität kommend mit den Romanfiguren überlagern, sich künstlerisch verdichten. Es ist wie ein Echo aus der Vergangenheit, das in der Gegenwart nachhallt und dem wir als Zuschauer*in nachlauschen können.

Der Autor Frank Düwel schreibt sich in die Kindheit Erwin Strittmatters hinein und lässt den gealterten Dichter am Ende seines Schaffens auf seine literarischen Figuren zurückschauen. Er lässt den Zuschauer erahnen, wie es hätte gewesen sein können für Erwin, der auch Esau war.

Regie: Frank Düwel

Kostümbild: Volker Deutschmann

Bühnenbild: Hanne Lauch

Dramaturgie: Maren Simoneit

Dramaturgische Begleitung: Mario Gremlich

Theaterpädagogik: Theresa Gerth

Regieassistenz/Inspizienz/Soufflage: Sandra Vogel

Aufführungstermine 2022:

Do 9.6.2022, 11.30 Uhr
Fr 10.6.2022, 09.00 Uhr
Sa 11.6.2022, 14.00 & 16.30 Uhr
So 12.6.2022, 14.00 & 16.30 Uhr

Informationen finden Sie auch unter: www.theater-senftenberg.de

neue Bühne Senftenberg - "Der Laden" Bohsdorf

Erwin-Strittmatter-Verein e.V.

Dorfstraße 35, OT Bohsdorf

03130 Felixsee

Bilder aus den Aufführungen in 2021 können sie in der Galerie entdecken.

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Vom Fischer und seiner Frau

Premiere im Jahr 2023










Das Märchen von Philipp Otto Runge als Schauspiel an der Küste von Frank Düwel auf der Bürgerbühne Dangast, Freilichttheater am Meer mit 2000 Plätzen.


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2021

ODYSSEE (UA)

Eine Abschiedsreise von Jochen Neurath und Frank Düwel

ensemble für neue musik zürich

Premiere: 19. November 2021

 











Eine Schiffsbesatzung auf der ewigen Suche nach dem gegenwärtigen Klang. Aus Gesprächen mit dem ensemble für neue musik zürich und Recherchen im Archiv seiner 30jährigenAufführungsgeschichte entsteht eine melancholisch-humorvolle Revue.

Als Rückblick/Re-vue auf das langjährige Wirken des ensemble für neue musik zürich haben wir ein Musiktheater-Werk entwickelt, in dem die Musiker des ensembles selbst die Darsteller ihrer Geschichte sind. Angelehnt an Homers Odyssee entwerfen wir die Irrfahrten einer Gemeinschaft, die sich dem Ziel verschworen hat, die Neue Musik über alle Klippen hinweg als lebendige Kunst auf unsicheren Gewässern erklingen zu lassen.

Wie Homers Epos aus 24 Gesängen besteht, so werden hier in 24 Szenen einer Revue die Abenteuer unserer Helden erzählt. Das wesentliche Mittel der Erzählung ist die Musik selbst, in der Jochen Neurath die Begebenheiten zu charakteristischen Klangkonstellationen verdichtet. In einem konzentrierten Bühnenraum und durch reduzierte szenische Vorgänge macht Frank Düwel diese musikalische Revue in Raum und Zeit erlebbar.

Die Stammbesetzung des ensembles wird ergänzt durch zwei Sängerinnen, deren szenische und musikalische Ideen zwischen Göttinnen, Diven, Sirenen, aber auch Teilen der Schiffsbesatzung changieren. Drei jugendliche Darstellerinnen spielen einerseits die Helden des ensembles in ihrer Jugend und andererseits die heutige junge Generation. Wir entwickeln das Projekt in der Ahnung, dass längst weitere Schiffe auf der Suche nach dem gegenwärtigen Klang auf dem Meer der Musik unterwegs sind.

ensemble für neue musik zürich:

Hanspeter Frehner/Flöten, Manfred Spitaler/Klarinetten, Viktor Müller/Klavier, Lorenz Haas/Schlagzeug, Daniela Müller/Violine, Nicola Romanò/Violoncello, Viviane Hasler/Sopran, Renate Berger/Mezzosopran, Emilie, Carla, Gabriele/drei Kinderstimmen  

Jürg Henneberger/Leitung

Jochen Neurath/Komposition

Frank Düwel/Regie/Szene

19. & 20. November 2021, 20 Uhr

und 21. November 2021, 16 Uhr (Ausverkauft)

Zürich, Kunstraum Walcheturm

www.ensemble.ch

NEU: Eindrücke aus der Produktion finden Sie in unserer Galerie

 

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nonoise

InferNO!

zu Dante Alighieris 700. Todesjahr











Dantes „Göttliche Komödie", dieses gigantische Gedicht über eine imaginierte Reise ins Jenseits, findet Jahrhunderte später ein Echo in Klang und Raum. Der beeindruckende Bau von St. Otto wird zum Resonanzkörper einer Befragung der Letzten Dinge. nonoise lebt.

Komposition: Jochen Neurath - Szenische Einrichtung: Frank Düwel

am 8. & 09. Oktober 2021, jeweils um 19.30 Uhr

St.-Otto-Kirche Bamberg

Reservierungen unter: nonoise@gmx.de

www.nonoisemusic.de

NEU: Ein Video der Aufführung finden Sie hier

Bild: Semir Alschausky

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Ganz anders wer: Erwin Strittmatter

nach Erwin Strittmatter von Frank Düwel

Premiere: 23. Mai 2021










Premiere am 23. Mai.2021, 14.00 & 16.00 Uhr

weitere Aufführungen am:

24.5.2021, 14.00 Uhr/5.6.2021, 16.00 Uhr/6.6.2021, 16.00 Uhr/12.6.2021, 16.00 Uhr & 19.6.2021, 16.00 Uhr

Wiederaufnahme der Produktion in 2022

neue Bühne Senftenberg - "Der Laden" Bohsdorf

Erwin-Strittmatter-Verein e.V.
Dorfstraße 35, OT Bohsdorf
03130 Felixsee

Mehr Informationen unter: www.theater-senftenberg.de

Erste Bilder aus der Produktion können sie in der Galerie entdecken.

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KulturSommer am Kanal 2021

05. Juni bis 05. Juli 2021

 









Das Kunst- und Kulturfest im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Mit Musik, Theater, Festen und bildender Kunst. Intendant: Frank Düwel

Die Landschaft der Region mit Seen, Wäldern und Flüssen und ihren besonderen Orten, sind die Bühne für jährlich 90 Veranstaltungen.

Durch Koproduktionen, wie mit der Bundesgartenschau Heilbronn oder der Theodor-Storm-Gesellschaft Husum, hat sich das Festival zu einem innovativen Ort für Kunst in ländlichen Räumen entwickelt.

Das Programm des KulturSommers am Kanal 2021 finden Sie hier zum Download

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des KulturSommers am Kanal unter:

kultursommer-am-kanal.de

 



Besondere Produktionen des KulturSommers am Kanal 2021 der Stiftung Herzogtum Lauenburg:

ICH WILL LEBEN!

Eine Party mit den Gedichten von Selma  Meerbaum / von Futur3

am 02. & 03. Juli 2021, Kleines Theater Schillerstraße, Geesthacht









1942: Kurz vor der Deportation in ein deutsches Zwangsarbeitslager beendet Selma Meerbaum ihr letztes Gedicht mit den Worten: „Ich habe keine Zeit gehabt zu Ende zu schreiben.“ Sie übergibt ihren einzigen handgeschriebenen Gedichtband in rettende Hände. Unzählige Male wird dieser Gedichtband quer durch Europa weitergereicht und überdauert so den Zweiten Weltkrieg. ICH WILL LEBEN! feiert Selmas Poeme, die von den Leidenschaften und Hoffnungen eines jungen Mädchens erzählen, aufgewachsen in der multi-ethnischen Bukowina der 1920er Jahre. Ihre größte Sehnsucht? – Das Leben!

ICH WILL LEBEN! ist eine deutsch-ukrainische Koproduktion von Futur3, dem Lesia Ukrainka Theatre aus Lviv/Ukraine und der neuen Bühne Senftenberg. Dieser zweisprachige deutsch-ukrainische Theaterabend macht sich auf den Weg, die unglaubliche Geschichte der Rettung eines einzigartigen Wunders der Weltliteratur zu erzählen, mit Musik, in Liedern und Texten.

Mit Lena Conrad, Andii Kravtschuk und Mariana Sadovska

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes und von „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ aus Mitteln des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Freitag, den 02. Juli & Samstag, den 03. Juli 2021, 20:00 Uhr

Kleines Theater Schillerstraße, Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Eintritt: 12 Euro (ermäßigt 8 Euro), Anmeldung: Stiftung Herzogtum Lauenburg

Tel.: 04542/870 00 oder E-Mail: info@stiftung-herzogtum.de

Foto: (c) S.Rasche

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Der Zauberberg - eine Liegekur in 3 Kapiteln

Eine Kooperation der norden-theaterproduktion und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg – Abschlussinszenierung

am 04. Juli 2021, Theklahaus, Geesthacht









„Wenn ein Tag wie alle ist, so sind alle wie einer; und bei vollkommener Einförmigkeit würde das längste Leben als ganz kurz erlebt werden und unversehens verflogen sein.“  

Eigentlich wollte Hans Castorp nur auf einen dreiwöchigen Besuch ins Sanatorium nach Davos fahren, schließlich bleibt er sieben Jahre. In „Der Zauberberg – eine Liegekur in 3 Kapiteln” erfährt das Publikum, wie sich die Wahrnehmung von Zeit verändern und man sich darin verlieren kann.

Die Zuschauer*innen gehen mit Hans Castorp spazieren, lernen in kleinen Szenen seine Leidensgenossen und deren Sicht auf Welt und Zeit kennen. In regelmäßigen Liegekuren werden sie dazu eingeladen, sich selbst in den vermeintlichen Stillstand zu begeben: Ein Klangteppich aus klassischer und elektronischer Musik unterstützt das Entgleiten in die vollkommene Zeitlosigkeit. Das Publikum erlebt auf einem szenischen Rundgang um das Sanatorium in Geesthacht - dem Edmundthal - wie sich Hans Castorp mehr und mehr in einem hochphilosophischen Gedankenknäuel verheddert und dadurch handlungsunfähig wird.  

Und wie es ist, in einer höchst politischen Zeit zeitlos zu leben, in der Zeit kurz vor einer Katastrophe. Im Sanatorium in Davos ist es der Erste Weltkrieg, der kurz bevorsteht. Und im Sanatorium in Geesthacht?

MIT Alexander Wolff, Bertram Bollow, Eser Duran, Jonathan Steinbiß, Jürgen Hoppe, Lukas Spitzenberg, Miloš Milovanović, Reneé Hirschmann, Wolfgang Riehm // REGIE Karina Häßlein // AUSSTATTUNG UND KOSTÜM Steve Oelmann // MUSIK Lukas Kurz // PIANO Nasti Sokolova // SPRECHERIN Joy Bogat // DRAMATURGIE Janka Kenk // REGIEASSISTENZ Viola Mignon Bierich

Sonntag, den 04. Juli 2021, Aufführungen von 14.00 bis 19.00 Uhr

Durchläufe um 14.00-15.15, 14.30-15.45, 15.00-16.15, 15.30-16.45, 16.00-17.15, 17.30-18.45, 18.00-19.15, 18.30-19.45 & 19.00-20.15 Uhr

Theklahaus, Johannes-Ritter-Straße 100A, 21502 Geesthacht

Eintritt: 20 Euro (ermäßigt 16 Euro), Anmeldung: Stiftung Herzogtum Lauenburg - Tel.: 04542/870 00 ode E-Mail: info@stiftung-herzogtum.de - Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren gewünschten Durchlauf an.

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